So, in Göteborg gab's kein Bier mehr, dafür eine Kappe voll Schlaf. So konnte ich dann gestärkt am Donnerstagmorgen mit einem heissen schwedischen X2000-Zug nach Stockholm aufbrechen. Diese Züge sind sauschnell, saukomfortabel und lassen in Kurvenlagen unsere Neigezüge alt aussehen. Ich finde das lustig, geht aber wohl nicht allen so.Im Zug las ich die neueste Aufgabe von punkt.se, wo ich die nebenstehenden zwei Beiträge entdeckte. Zum Glück haben sich die Bösen schon auf Dänemark eingeschossen, hä.
Nach n
ur 3 Stunden Fahrzeit in Stockholm angekommen, hatte ich da nun einige Zeit, bis ich dann am Abend die Fähre nach Finnland besteigen konnte. Fährticket kaufen (30 Euro hin und zurück, mit Kabinenplatz!), Gepäck loswerden, dann Sightseeing. Stockholm ist wunderschön, und es gibt einfach zu viel zu sehen. Ist dann irgendwann mal ein Ziel für mich für eine Städtereise, worauf ich eigentlich nicht so stehe - aber für Stockholm lohnt sich das auf jeden Fall! Auch wenn ich zuerst dachte, ich sei in Bagdad angekommen (Bild unten).
Was dann kam, war eigentlich bekannt und ich machte mich schon auf eine langweilige Fährüberfahrt nach Turku gefasst. Diese dauert nämlich von 8 Uhr abends bis um halb 8 morgens und dieses Mal sollte es auch die ganze Zeit stockdunkel sein. Als wir das gleiche schon vor 2 1/2 Jahren gemacht hatten, konnten wir wenigsten den Sonnenuntergang zwischen den Schären beobachten, was atemberaubend ist!
Naja, so sas
s ich dann halt im Terminal der Viking Line und wartete auf das Schiff. Dabei lernte ich Mikaela kennen, eine Finnin, die in Uppsala (Schweden) studiert und diese Überfahrt so ca. 7 Mal pro Jahr macht. Gottseidank, denn der Afghane, der mir gegenüber sass und mir vom schönen Wien in der Schweiz erzählte, ging mir leicht auf den Wecker.Ich verabredete mich mit Mikaela noch auf ein Bier in einer der vielen Bars auf dem Schiff
(diese Fähren sind eben eigentlich nur in zweiter Linie Transportmittel. Die meisten benutzen sie, um dort zollfrei saufen zu können und Alkohol einzukaufen, deshalb Bars, Discos und Kasinos. Man darf nach Schweden einen Liter harten Alkohol, zwei Liter Wein und 110 Liter Bier einführen. Ja, hundertzehn.), wo es dann halt eben mehr als eines wurden (ich konnte auch nicht mit der fliegengewichtigen Finnin mithalten). Das Resultat war: zu wenig Schlaf, ein Kater und beinahe massiver
Materialverlust, weil ich zu spät aufgewacht war.In Turku traf ich dann Christelle, musste aber zuerst einmal Schlaf aufholen, Turku sehe ich mir dann morgen genauer an. Man ist ja nicht mehr 15... Okay, ich weiss, ich bin ein Weichei. Was mir bis jetzt in Turku aufgefallen ist, sind vor allem zwei Fälle von betrunkenen Randständigen, die von Polizei und Ambulanz dingfest gemacht wurden. Denke aber, dass es sich hierbei um eine ausserordentliche zufällige Häufung handelt...
1 Kommentar:
I warte gspannt uf en wiitere Bricht!
Liebs Grüessli us de Schwiiz
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